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Urvolk Finno-Ugrier

Verbreitung

Die meisten finno-ugrischen Ethnien, überwiegend Klein- und Kleinstvölker, sind auf dem Territorium Rußlands verbreitet. Sie gehören zur Makrogruppierung der uralischen Völker. Heute leben insgesamt 12 finno-ugrische Völker in Rußland, davon 10 im europäischen Teil und 2 in Westsibirien.
Die bevölkerungsreichsten finno-ugrischen Gemeinschaften leben außerhalb Rußlands, und zwar Ungarn (14,5 Millionen), Finnen (5,1 Millionen) und Esten (1,1 Millionen) in eigenen Staaten. Die übrigen sind Ethnien mittlerer Größenordnung wie die Samen (Lappen) mit 60.000 bis 100.000 Angehörigen oder Kleinvölker wie die Selkupen mit 3.600, die Wespen mit 12.000 oder die Ischoren mit 300 Angehörigen.


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Vorfahren

Die Vorfahren der Uralier (Finno-Ugrier und Samojeden) lassen sich mit den Urbevölkerungen des gesamten nördlichen Osteuropas, unter anderem des Wolga- und Ural-Gebietes, in Zusammenhang bringen. Der uralische Einfluß reicht(e) bis nach Sibirien und selbst bei den Jukagiren im Nordosten Eurasiens gibt es Hinweise auf kulturelle und sprachliche Kontakte. Wahrscheinlich gab es in großen Teilen Nord-Eurasiens eine Kontinuität uralischer Bevölkerung seit den Kulturen der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend v. Chr.). Auch sind Zuwanderungen, Überlagerungen und kulturelle Einflüsse aus den eurasischen Steppen zu erkennen. Die bäuerlichen Kulturen der südlichen Uralier Europas breiteten sich aus auf Kosten der Jäger-, Sammler-, Rentierzüchter- und Fischerkulturen der nördlichen Uralier (der Vorfahren der Samen und Samojeden) nach Norden.

Die finno-ugrischen Völker siedelten im 6. bis zum 4. Jahrtausend v. Chr. in der Umgebung des Uralgebirges, hauptsächlich an dessen Ostseite, und des Flusses Ob. Einzelne Gruppen brachen zwischen 4000 und 3000 v. Chr. in östliche und westliche Richtung auf. Der ugrische Zweig der finno-ugrischen Sprachfamilie setzt sich aus den Sprachen der beiden obugrischen Völker Chanten (Ostjaken) und Mansen (Wogulen) sowie dem Ungarischen (Magyarischen) zusammen. Nach der Auflösung der finno-ugrischen Gemeinschaft zog der ugrische Zweig aus seinem westsibirischen Siedlungsgebiet in süd-/südöstliche Richtung.



Uralische Völker

Die uralischen Ethnien der Moderne sind der Rest einer ursprünglich weiter verbreiteten Bevölkerung. Insbesondere im Kontakt mit den Russen haben sich viele Uralier akkulturiert und sprachlich assimiliert.

Seit rund 10.000 Jahren haben Uralier im Kontakt mit indogermanischen Populationen gestanden.

Die Urheimat der Uralier ist aufgrund sprachhistorischer Kriterien im Gebiet der Wolga und ihrer Nebenflüsse gesucht worden. Die moderne archäologische und humangenetische Forschung hat Erkenntnisse geliefert, die diese Hypothese bestätigen. Anthropologisch sind die Uralier mit den mongoliden Populationen verwandt. Das uralische genomische Profil ist am besten bei den Samen in Nordeuropa erhalten, deren Gene noch zu mehr als 45% uralischer Herkunft sind. Im Genprofil anderer Völker sind weitaus weniger genetische Spuren erhalten, die auf den uralischen Ursprung weisen. Bei den Finnen macht der Anteil uralischer Gene kaum 20% aus. Die humangenetische Geschichte der uralischen Populationen ist die ihrer De-Uralisierung und graduellen Indogermanisierung.



Finnen

Ethnogenese

Vom Ural kommend, breiteten sich finno-permische bzw. protofinnische Völker ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. über Nordosteuropa nach Skandinavien und ins Baltikum aus, womit ihre Aufspaltung bzw. allmähliche Trennung einherging. Die Wolga-Finnen zogen nach Südwesten. Dann entwickelten sich Samen und Ostseefinnen auseinander. Letztere wiederum schieden sich in die Vorfahren der Finnen und der Esten.

Irgendwann zwischen Christi Geburt und dem Jahr 700 drangen finnische Stämme nach Süd- und Westfinnland vor. Die samischen Nomaden (Rentierzüchter) wurden in der Folgezeit von den finnischen Ackerbauern nach Norden abgedrängt. Vermutlich auf dem Landweg über die Karelische Landenge kam der finnische Stamm der Tavasten nach Mittelfinnland, teilweise auf dem Seeweg über den Finnischen Meerbusen kamen die „eigentlichen Finnen“ von Estland nach Südwestfinnland. Die den Tavasten auf etwas nördlicherer Route folgenden Karelier ließen sich in Südostfinnland nieder.

Zur Herausbildung des heutigen finnischen Volkes kam es erst im späten Mittelalter und der Neuzeit, da in Finnland – im Gegensatz zu Dänemark, Schweden und Norwegen – keine frühe Reichseinigung unter einem nationalen Königtum stattgefunden hatte. Die Unterschiede in den regionalen Lebensweisen und in der Mentalität sind bis heute spürbar. Bis 1809 war Finnland Teil des Königreichs Schweden. Zwischen 1809 und 1917 war Finnland ein autonomes Großfürstentum des Zarenreiches; der russische Zar trug den Titel des Großfürsten. Damals erlebte die Bevölkerung auch in Finnland ihr „nationales Erwachen“. Die national-finnischen Emanzipationsbewegung im Wettstreit mit den Finnland-Schweden prägte bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts die gesellschaftliche Entwicklung. Als Folge des Unabhängigkeitskampfes 1917/18 erlangte Finnland die staatliche Souveränität.



Sprache

Das Finnische ist eine der ostseefinnischen Sprachen. Innerhalb dieses Sprachzweiges der uralischen Sprachfamilie ist es enger mit dem Karelischen und Estnischen verwandt. Über seine Kontakte mit den Nachbarsprachen hat das Finnische seit dem Mittelalter vielerlei Einflüsse auf seinen Wortschatz, sein Lautsystem und seine grammatischen Strukturen erfahren.



Genetisches

Im genomischen Profil der finnischen Bevölkerung lassen sich noch Anteile des uraliden Genpools identifizieren. Dies sind etwa 20% des finnischen Genprofils. Die Ethnogenese der Finnen ist durch eine kontinuierliche Indogermanisierung gekennzeichnet. Über diesen Prozeß ethnischer Mischung ist der Anteil europider Gene auf 80% angewachsen. Aus diesen genomischen Disproportionen begründet sich unter anderem der Sachverhalt, daß Finnen aussehen wie Skandinavier und nicht wie typische Uralide, z.B. Mari oder Mansen. Es gibt aber Eigenschaften im Körperbau mancher Finnen, die augenfällig auf das uralide Erbe weisen, z.B. Kleinwüchsigkeit in Korrelation mit Stämmigkeit.



Esten

Die Esten gehören ethnisch nicht zu den Balten, sondern zusammen mit den Samen und Finnen zu den finno-ugrischen Völkern. Trotzdem wird Estland geographisch dem Baltikum zugerechnet.

Finno-ugrische Stammesgruppen siedelten im estnischen Kernland bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. Im Verlauf des 3. Jahrtausends v. Chr. gewann die ostseefinnische Bevölkerung mit regionalen Spezifika in Kultur und Sprache ihr Eigenprofil. Im 2. Jahrtausend v. Chr. entfalteten sich die Kontakte zwischen der ostseefinnischen Bevölkerung im Norden und baltischen Stammesgruppen im Süden. Im Verlaufe des 1. Jahrtausends v. Chr. bildete sich die estnische Ethnie heraus. Seit der Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. stehen die Esten im Kontakt mit Ostslawen, später vor allem mit den Russen.

Die längste Zeit ihrer politischen Geschichte waren die Esten von anderen Staaten abhängig. Während der Zeit der zaristisch-russischen und sowjetischen Herrschaft stand die estnische Gemeinschaft unter starkem Akkulturationsdruck, der seine sprachlichen Spuren im Sprachwechsel zum Russischen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und in der Zweisprachigkeit der Moderne hinterlassen hat. Das Estnische wird seit dem 17. Jahrhundert geschrieben. Die engen Beziehungen zu den kulturell wie sprachlich verwandten Nachbarn, den Finnen, haben vor allem seit dem 19. Jahrhundert das Selbstwertgefühl der Esten gestärkt sowie die Pflege der estnischen Identität und der Sprache motiviert.



Ungarn (Magyaren)

Das Ungarische ist eine der Hauptsprachen des finnisch-ugrischen Zweiges und gehört zu der Gruppe der ugrischen Sprachen. Seit rund 3000 Jahren hat sich das Ungarische getrennt von den anderen finno-ugrischen Sprachen entwickelt. Nach der vorherrschenden These stammen die Ungarn von einem nomadischen Volk ab, dessen „Urheimat“ im Bereich des Urals vermutet wird. Ungarische Stammesgruppen zogen mit den türkischen Wolgabulgaren im 7. Jahrhundert durch die russische Steppe nach Westen bis in die Pannonische Tiefebene. Die Hauptlandnahme der Ungarn erfolgte aber erst im Jahre 896, als sich insgesamt 7 Stämme der Ungarn ihren Zugang zum Karpatenbecken erkämpften. Die Awaren und Slawen, die damals dort lebten, assimilierten sich in der Folgezeit rasch. Diese Kontinuitätstheorie wurde aber wiederholt und wird bis in die Gegenwart in Zweifel gezogen.

Nach der akademischen Mehrheitsmeinung könne man erst ab der ungarischen Landnahme im Karpatenbecken von einer ethnischen Einheit der Ungarn (Magyaren) im heutigen Sinne sprechen, da sich deren Stammeskonföderation erst kurz zuvor aus Gruppen unterschiedlichen Ursprungs gebildet hätte. Die aus dem Uralgebiet stammenden finno-ugrischen Proto-Magyaren seien demnach nur eines der Elemente, aus dem sich die späteren Ungarn gebildet haben. Nachdem die Ungarn 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld geschlagen worden waren, zogen sie sich aus dem Gebiet des heutigen Österreichs (außer aus dem heutigen Burgenland) zurück und ließen sich im heutigen Westungarn nieder. Allmählich wurde das Nomadenvolk der Ungarn seßhaft. Vom letzten Viertel des 10. Jahrhunderts an wurden die Ungarn unter Fürst Géza und unter Stephan I. christianisiert. Letztgenannter gilt als erster König des im Jahr 1000 gegründeten Königreichs Ungarn.

Seit dem 12. Jahrhundert wird das Ungarische in Lateinschrift geschrieben.



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