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Urvolk Italiker

Völker Italiens

Die meisten Völker, die die Apennin-Halbinsel in römischer Zeit besiedelten, waren Indogermanen. Aufgrund ihrer sprachlichen Verwandtschaft lassen sich zwei indogermanische Bevölkerungsgruppen unterscheiden: italische und nicht-italische Völker (Messapier, Sikeler, Veneter, Lepontier).
Außer den Indogermanen (Italikern u.a.) lebten in Italien einige nicht-indogermanische Völker (altmediterraner Völker), von denen die Etrusker politisch und kulturell die bedeutendsten waren. Die italischen Völker lassen sich nach der näheren Verwandtschaft ihrer Kulturen und Sprachen folgendermaßen gruppieren:
- Latiner und Falisker;
- Osker und Umbrer sowie mit diesen nah verwandten Völker (Äquer, Marser, Samniten, Sabeller, Pikener, Volsker).


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Ethnogenese

Die Ethnogenese der Italiker steht im Zusammenhang mit der Wanderung indogermanischer Bevölkerungsgruppen, die zwischen 3500 und 2500 v. Chr. in Italien eingewandert sind.

Die ethnische Ausgliederung in einzelne Völker aus einem ursprünglich italischen „Gesamtvolk“ erfolgte in vorrömischer Zeit, und zwar zwischen 1500 und 900 v. Chr..

Die Vielfalt der italischen Völker und Kulturen löste sich in einem lang andauernden Prozeß auf, in dem sich die Italiker an die dominante Kultur der Latiner und an deren Sprache assimilierten. Die meisten Italiker – wie auch die Nicht-Italiker und Nicht-Indogermanen in Italien – hatten sich bereits in der Zeit der klassischen Antike assimiliert. Sie waren Römer geworden und sprachen Latein.



Etrusker

Die Sprache der Etrusker ist nicht indogermanisch und hat vor seinem Verschwinden als gesprochene Sprache deutliche Spuren im Lateinischen hinterlassen.

Bei den Einwanderern, die im Verlauf des 11. und 10. Jahrhunderts v. Chr. nach Italien gelangten, handelte es sich nach der Meinung einiger Wissenschaftler vermutlich um eine Gruppe aus dem kleinasiatisch-ägäischen Bereich, die zwar zahlenmäßig nicht sehr stark, aber Träger einer hochentwickelten Stadtkultur waren. Auf jeden Fall sind in der archäologischen Hinterlassenschaft Etruriens im ausgehenden 9. und beginnenden 8. Jahrhunderts v. Chr. umwälzende Veränderungen festzustellen (Villanova-Kultur). Da das etruskische Kulturerbe auf dem Fundament dieser Kultur aufbaut, lassen sich die Menschen von Villanova zu Recht als Proto-Etrusker identifizieren. Die Etrusker als das geschichtliche Volk sind aus einem ethnisch-kulturellen Transformationsprozeß entstanden, an dessen Anfang die proto-etruskische bzw. Villanova-Kultur stand und aus deren kontinuierliche Entwicklung die etruskische Zivilisation aufblühte. In Etrurien kam es zu einer gleichwertigen Fusion, als deren Endergebnis ein echtes kulturelles Amalgam mit sowohl italischen als auch proto-etruskischen Elementen entstand.

Die politische Macht der Etrusker ging von lokalen Stadtstaaten aus, die sich zu einem Bund zusammenschlossen. Zum Machtbereich der Herrscher von Tarquinii gehörte auch die Stadt Rom. Rom wurde von Königen aus dem Hause der Tarquinier regiert.

Die Etrusker führten zahlreiche Kriege mit den Griechen des Südens und mit ihren italischen Nachbarn. Nach der Niederlage von Capua (424 v. Chr.) löste sich der etruskische Städtebund auf. Zwischen 396 und 264 v. Chr. eroberten die Römer eine Etruskerstadt nach der anderen. Danach begann der langwierige Prozeß der Akkulturation der etruskischen Bevölkerung, die nach einigen Generationen römische Lebensweisen annahm und später auch einen Sprachwechsel zum Lateinischen vollzog. Nur in einigen rituellen Funktionen hat sich das Etruskische offenbar noch lange halten können.

Es wird vermutet, daß das Erbgut der Etrusker – gleichsam als genetisches Substrat – bis heute in der Toskana und hier wiederum in einem bestimmten Ort, in Murlo, konzentriert ist. Aber man würde deshalb nicht davon sprechen, daß das Volk der Etrusker bis heute lebendig sei.



Osker

Die Osker wanderten im 8. Jahrhundert v. Chr. nach Kampanien ein. Sprachlich am nächsten sind die Osker mit den Umbrern verwandt. Das Oskische, das zu dem italischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie gehört, wurde von ca. 400 v. Chr. bis um 75 n. Chr. geschrieben. Im Jahre 290 v. Chr. geriet das Siedlungsgebiet der Osker endgültig unter römische Kontrolle.



Umbrer

Seit dem Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. siedelten die Umbrer in der nach ihnen benannten Landschaft Umbrien in Mittelitalien. Dort hatten sie sich in kleinen Stadtstaaten organisiert.

Umbrisch wurde vom 5. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. geschrieben. In der Schlacht bei Mevania (308 v. Chr.) unterlagen die Umbrer den Römern. Die Einrichtung römischer Kolonien und der Bau der Via Flaminia förderten die Akkulturation und Assimilation der umbrischen Bevölkerung.



Samniten

Die Samniten waren ein lockerer Bund verschiedener italischer Volksstämme, wozu die Caraceni, Caudini, Frentani und Sidcini gehörten.



Falisker

Das Hauptsiedlungsgebiet der Falisker lag zwischen dem Monti Cimini und dem Tiber, wo sie seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. bezeugt sind. Die Falisker sind am nächsten mit den Latinern verwandt. Im Jahre 241 v. Chr. wurde ihr Kulturzentrum Falerii von den Römern erobert und zerstört. Damit endete die Ära politischer Unabhängigkeit.

Aus der Zeit zwischen dem Ende des 7. Jahrhunderts und dem ausgehenden 2. Jahrhundert v. Chr. ist ein spärliches Schrifttum in Faliskisch erhalten. Dies sind rund 300 Inschriften in einer Variante des etruskischen Alphabets.



Latiner

Die Latiner gehörten zu den indogermanischen Italikern. Ihre nächsten Verwandten sind die Falisker. Siedlungsgeschichtlich ist zu erkennen, daß diese beiden Völker von den übrigen Italikern nach Westen, an die Küsten des Tyrrheinischen Meeres abgedrängt worden sind. Rom ist zwar eine etruskische Gründung und stand bis um 470 v. Chr. unter etruskischer Vorherrschaft, mehrheitlich waren die Stadtbewohner aber während der Zeit der Republik Latiner. Ihre Sprache, das Lateinische, wurde zur Bildungssprache der Römer und zur Staatssprache des Römischen Reiches erhoben.

Im Folge eines Krieges (340-338 v. Chr.) entmachtete Rom die latinischen Städte und bestimmte von nun an das politische Schicksal Latiums und seiner latinischen Bewohner. Zunächst wurde den Latinern nur ein beschränktes, erst im Jahre 89 v. Chr. das volle römische Bürgerrecht zuerkannt.



Römer

Als Volk im ethnischen Sinne haben die Römer nie existiert. In der Antike wurden Begriffe wie „Römer“ (Romanus) und „Römertum“ (Romanitas) auf verschiedene Sachverhalte bezogen:

- Römer = gebürtiger Römer: Einwohner der Stadt Rom, der dort geboren wurde und dort lebte. In der Anfangszeit waren die Einwohner Roms Latiner, die von einer etruskischen Elite regiert wurden.

- Römer = Bürger der Stadt Rom mit Bürgerrecht.

- Römer = freier Bürger der Stadt.

- Römer = freier Bürger des Römischen Reiches, ungeachtet seiner ethnischen Volkszugehörigkeit.

Römersein als Bürger des Römischen Reiches war eine Frage des Lebensstils und der Gewohnheit Latein zu sprechen und „Weltbürger“ zu sein, und dabei spielten die Volkszugehörigkeit oder die Herkunft religiöser Traditionen, die man pflegte, keine wesentliche Rolle.



Romanisierung

Italia ist das Ergebnis eines Romanisierungsprozesses verschiedener Völker durch Bündnis oder Eroberung.



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